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Seit der Gründung vor mehr als 100 Jahren hat sich unser Unternehmen zu einem verlässlichen und kompetenten Agrar – Spezialisten entwickelt.
Ob Landwirt, Genossenschaft oder Verbraucher: unsere Kunden wissen, dass sie sich auf unser Know-how und unsere gute Beratung verlassen können.
Dank eines hochmodernen Fuhrparks sind wir in der Lage, jederzeit flexibel zu reagieren. Das garantieren auch unsere großen Lagerkapazitäten. Qualität steht dabei immer an erster Stelle.
Als mittelständisches Traditionsunternehmen sind wir fest in der Region verwurzelt und kennen unsere Kunden mit ihren spezifischen Anforderungen sehr genau. Rund 120 Mitarbeiter sind aktuell für Sie im Einsatz und stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.
Außerdem bieten wir jedes Jahr jungen Frauen und Männern die Möglichkeit, mit einer kaufmännischen Ausbildung in eine zukunftsträchtige Branche einzusteigen.
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"Maisdeckel" nicht aufheben
Vor einer Aufhebung des "Maisdeckels" warnen Naturschützer und Jäger. Sie forderten die künftige Koalition auf, an der Begrenzung des Einsatzes von Mais zur Biogasproduktion festzuhalten. Aufgeschreckt wurden die Deutsche Wildtier Stiftung und der Deutsche Jagdverband durch die Passage zur Bioenergie im Koalitionsvertrag von Union und SPD. Im Text heißt es, dass Deckelungen überprüft werden und "wir werden Biogasanlagen eine Zukunft geben".
Einen Schub für den Maisanbau in Deutschland durch eine mögliche Aufhebung des seit 2021 geltenden "Maisdeckels" befürchten Naturschützer und Jäger aufgrund des Koalitionsvertrages, den Union und SPD geschlossen haben. Die Deutsche Wildtier Stiftung und der Deutsche Jagdverband (DJV) appellierten am Mittwoch (30.4.) an die künftigen Koalitionäre, den Deckel, der den Einsatz von Mais zur Biogasproduktion auf 30% begrenzt, beizubehalten. Zudem mahnen sie die Förderung alternativer Pflanzensubstrate für die Biogasgewinnung an, wie zum Beispiel den Aufwuchs mehrjähriger Wildpflanzenkulturen.
Die Stiftung und der DJV räumen ein, dass der Mais die wirtschaftlichste Kultur für die Produktion von Biogas ist. Maisflächen seien allerdings extrem artenarm. "Noch mehr Mais verträgt die Landschaft nicht", so DJV-Pressesprecher Torsten Reinwald gegenüber AGRA Europe.
Der Leiter Natur- und Artenschutz bei der Deutschen Wildtier Stiftung, Dr. Andreas Kinser, erklärte, dass Bioenergie eine wichtige Säule der Energiewende sei. Gleichzeitig dürfe die Produktion von Pflanzenbiomasse nicht den Verlust der Artenvielfalt in den landwirtschaftlichen Lebensräumen beschleunigen, warnte Kinser.
DJV-Vizepräsident Dr. Carsten Scholz betonte, Klimaschutz und Artenschutz dürften nicht gegeneinander ausgespielt werden. Beides gehe auch Hand in Hand, etwa durch Biogas aus Wildpflanzen. Diese böten in den sonst blütenarmen Frühjahrsmonaten die erste Nahrungsquelle für Wildbienen und andere Insekten. Feldhasen und Bodenbrüter nutzten mehrjährige Blühflächen als Kinderstube, Nahrungsquelle und Versteck. Während der Mais und selbst einjährige Blühflächen gerade erst aufkeimten und mit Frühjahrstrockenheit zu kämpfen hätten, nutzten mehrjährige Wildpflanzenbestände die Winterfeuchte im durch den Aufwuchs gut vor Austrocknung geschützten Boden.
Der Grund für den Appell an Union und SPD ist der Absatz zur Bioenergie im Kapitel "Klima und Energie" des Koalitionsvertrages. Dort wird betont, dass die Bioenergie bei Wärme, Verkehr und steuerbarer Stromerzeugung eine wichtige Rolle spiele. Und weiter heißt es: "Wir wollen das Flexibilitätspotenzial der Biomasse konsequent heben. Dazu setzen wir unter Beachtung der Kosteneffizienz und der Flächennutzung auf die Ermöglichung und überprüfen die bestehenden Deckelungen. Wir wollen vor allem Reststoffe besser nutzen. Wir werden den Biogasanlagen eine Zukunft geben, insbesondere sind die Besonderheiten kleinerer und wärmegeführter Anlagen stärker zu berücksichtigen."
Privaten Erhebungen zufolge teilt sich der hier angebaute Silomais in etwa gleichmäßig auf die Nutzung zur Fütterung sowie zur Erzeugung von Biogas auf. Zur Ernte 2024 wurde Silomais auf 2,049 Mio. Hektar erzeugt; insgesamt belief sich die Maisfläche auf rund 2,55 Mio. Hektar. Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) meldete für 2023 ein Energiemaisareal von 896.000 Hektar, nach 1,03 Mio. Hektar im Jahr zuvor. Damals war Silomais auf 2,00 Mio. und 2,03 Mio Hektar angebaut worden, Mais insgesamt auf 2,47 Mio. sowie 2,485 Mio. Hektar. AgE
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"Maisdeckel" nicht aufheben
Vor einer Aufhebung des "Maisdeckels" warnen Naturschützer und Jäger. Sie forderten die künftige Koalition auf, an der Begrenzung des Einsatzes von Mais zur Biogasproduktion festzuhalten. Aufgeschreckt wurden die Deutsche Wildtier Stiftung und der Deutsche Jagdverband durch die Passage zur Bioenergie im Koalitionsvertrag von Union und SPD. Im Text heißt es, dass Deckelungen überprüft werden und "wir werden Biogasanlagen eine Zukunft geben".
Einen Schub für den Maisanbau in Deutschland durch eine mögliche Aufhebung des seit 2021 geltenden "Maisdeckels" befürchten Naturschützer und Jäger aufgrund des Koalitionsvertrages, den Union und SPD geschlossen haben. Die Deutsche Wildtier Stiftung und der Deutsche Jagdverband (DJV) appellierten am Mittwoch (30.4.) an die künftigen Koalitionäre, den Deckel, der den Einsatz von Mais zur Biogasproduktion auf 30% begrenzt, beizubehalten. Zudem mahnen sie die Förderung alternativer Pflanzensubstrate für die Biogasgewinnung an, wie zum Beispiel den Aufwuchs mehrjähriger Wildpflanzenkulturen.
Die Stiftung und der DJV räumen ein, dass der Mais die wirtschaftlichste Kultur für die Produktion von Biogas ist. Maisflächen seien allerdings extrem artenarm. "Noch mehr Mais verträgt die Landschaft nicht", so DJV-Pressesprecher Torsten Reinwald gegenüber AGRA Europe.
Der Leiter Natur- und Artenschutz bei der Deutschen Wildtier Stiftung, Dr. Andreas Kinser, erklärte, dass Bioenergie eine wichtige Säule der Energiewende sei. Gleichzeitig dürfe die Produktion von Pflanzenbiomasse nicht den Verlust der Artenvielfalt in den landwirtschaftlichen Lebensräumen beschleunigen, warnte Kinser.
DJV-Vizepräsident Dr. Carsten Scholz betonte, Klimaschutz und Artenschutz dürften nicht gegeneinander ausgespielt werden. Beides gehe auch Hand in Hand, etwa durch Biogas aus Wildpflanzen. Diese böten in den sonst blütenarmen Frühjahrsmonaten die erste Nahrungsquelle für Wildbienen und andere Insekten. Feldhasen und Bodenbrüter nutzten mehrjährige Blühflächen als Kinderstube, Nahrungsquelle und Versteck. Während der Mais und selbst einjährige Blühflächen gerade erst aufkeimten und mit Frühjahrstrockenheit zu kämpfen hätten, nutzten mehrjährige Wildpflanzenbestände die Winterfeuchte im durch den Aufwuchs gut vor Austrocknung geschützten Boden.
Der Grund für den Appell an Union und SPD ist der Absatz zur Bioenergie im Kapitel "Klima und Energie" des Koalitionsvertrages. Dort wird betont, dass die Bioenergie bei Wärme, Verkehr und steuerbarer Stromerzeugung eine wichtige Rolle spiele. Und weiter heißt es: "Wir wollen das Flexibilitätspotenzial der Biomasse konsequent heben. Dazu setzen wir unter Beachtung der Kosteneffizienz und der Flächennutzung auf die Ermöglichung und überprüfen die bestehenden Deckelungen. Wir wollen vor allem Reststoffe besser nutzen. Wir werden den Biogasanlagen eine Zukunft geben, insbesondere sind die Besonderheiten kleinerer und wärmegeführter Anlagen stärker zu berücksichtigen."
Privaten Erhebungen zufolge teilt sich der hier angebaute Silomais in etwa gleichmäßig auf die Nutzung zur Fütterung sowie zur Erzeugung von Biogas auf. Zur Ernte 2024 wurde Silomais auf 2,049 Mio. Hektar erzeugt; insgesamt belief sich die Maisfläche auf rund 2,55 Mio. Hektar. Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) meldete für 2023 ein Energiemaisareal von 896.000 Hektar, nach 1,03 Mio. Hektar im Jahr zuvor. Damals war Silomais auf 2,00 Mio. und 2,03 Mio Hektar angebaut worden, Mais insgesamt auf 2,47 Mio. sowie 2,485 Mio. Hektar. AgE
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"Maisdeckel" nicht aufheben
Vor einer Aufhebung des "Maisdeckels" warnen Naturschützer und Jäger. Sie forderten die künftige Koalition auf, an der Begrenzung des Einsatzes von Mais zur Biogasproduktion festzuhalten. Aufgeschreckt wurden die Deutsche Wildtier Stiftung und der Deutsche Jagdverband durch die Passage zur Bioenergie im Koalitionsvertrag von Union und SPD. Im Text heißt es, dass Deckelungen überprüft werden und "wir werden Biogasanlagen eine Zukunft geben".
Einen Schub für den Maisanbau in Deutschland durch eine mögliche Aufhebung des seit 2021 geltenden "Maisdeckels" befürchten Naturschützer und Jäger aufgrund des Koalitionsvertrages, den Union und SPD geschlossen haben. Die Deutsche Wildtier Stiftung und der Deutsche Jagdverband (DJV) appellierten am Mittwoch (30.4.) an die künftigen Koalitionäre, den Deckel, der den Einsatz von Mais zur Biogasproduktion auf 30% begrenzt, beizubehalten. Zudem mahnen sie die Förderung alternativer Pflanzensubstrate für die Biogasgewinnung an, wie zum Beispiel den Aufwuchs mehrjähriger Wildpflanzenkulturen.
Die Stiftung und der DJV räumen ein, dass der Mais die wirtschaftlichste Kultur für die Produktion von Biogas ist. Maisflächen seien allerdings extrem artenarm. "Noch mehr Mais verträgt die Landschaft nicht", so DJV-Pressesprecher Torsten Reinwald gegenüber AGRA Europe.
Der Leiter Natur- und Artenschutz bei der Deutschen Wildtier Stiftung, Dr. Andreas Kinser, erklärte, dass Bioenergie eine wichtige Säule der Energiewende sei. Gleichzeitig dürfe die Produktion von Pflanzenbiomasse nicht den Verlust der Artenvielfalt in den landwirtschaftlichen Lebensräumen beschleunigen, warnte Kinser.
DJV-Vizepräsident Dr. Carsten Scholz betonte, Klimaschutz und Artenschutz dürften nicht gegeneinander ausgespielt werden. Beides gehe auch Hand in Hand, etwa durch Biogas aus Wildpflanzen. Diese böten in den sonst blütenarmen Frühjahrsmonaten die erste Nahrungsquelle für Wildbienen und andere Insekten. Feldhasen und Bodenbrüter nutzten mehrjährige Blühflächen als Kinderstube, Nahrungsquelle und Versteck. Während der Mais und selbst einjährige Blühflächen gerade erst aufkeimten und mit Frühjahrstrockenheit zu kämpfen hätten, nutzten mehrjährige Wildpflanzenbestände die Winterfeuchte im durch den Aufwuchs gut vor Austrocknung geschützten Boden.
Der Grund für den Appell an Union und SPD ist der Absatz zur Bioenergie im Kapitel "Klima und Energie" des Koalitionsvertrages. Dort wird betont, dass die Bioenergie bei Wärme, Verkehr und steuerbarer Stromerzeugung eine wichtige Rolle spiele. Und weiter heißt es: "Wir wollen das Flexibilitätspotenzial der Biomasse konsequent heben. Dazu setzen wir unter Beachtung der Kosteneffizienz und der Flächennutzung auf die Ermöglichung und überprüfen die bestehenden Deckelungen. Wir wollen vor allem Reststoffe besser nutzen. Wir werden den Biogasanlagen eine Zukunft geben, insbesondere sind die Besonderheiten kleinerer und wärmegeführter Anlagen stärker zu berücksichtigen."
Privaten Erhebungen zufolge teilt sich der hier angebaute Silomais in etwa gleichmäßig auf die Nutzung zur Fütterung sowie zur Erzeugung von Biogas auf. Zur Ernte 2024 wurde Silomais auf 2,049 Mio. Hektar erzeugt; insgesamt belief sich die Maisfläche auf rund 2,55 Mio. Hektar. Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) meldete für 2023 ein Energiemaisareal von 896.000 Hektar, nach 1,03 Mio. Hektar im Jahr zuvor. Damals war Silomais auf 2,00 Mio. und 2,03 Mio Hektar angebaut worden, Mais insgesamt auf 2,47 Mio. sowie 2,485 Mio. Hektar. AgE


